Schluss mit dem Leid: wenn die Welt verbrennt, dürfen wir nicht wegsehen!

Zum Weltfriedenstag erklärt die Spitzenkandidatin für die Linke M-V Simone Oldenburg: „Wieder ein Tag, an dem irgendwo auf der Welt Menschen um ihr Leben fürchten. Wieder Bilder, die wir kaum ertragen und doch nicht wegschauen dürfen. Ich habe es satt, Krieg und Krisen als neue Normalität hinzunehmen. Der Weltfriedenstag erinnert uns daran, dass hinter jeder Nachricht über Krieg und Gewalt Menschen stehen: Menschen, die um ihr Leben fürchten, Angehörige verlieren, ihre Heimat verlassen müssen oder mit den Folgen von Krieg über Jahre leben.

Der Weltfriedenstag darf deshalb kein Anlass für warme Worte sein. Er ist eine Mahnung , endlich zu handeln, Leid zu verhindern, Menschenleben zu schützen und immer wieder Wege zum Frieden zu suchen. Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Er braucht Diplomatie, internationale Zusammenarbeit und den politischen Willen, Konflikte nicht weiter eskalieren zu lassen. Ich halte es für falsch, Mecklenburg-Vorpommerns wirtschaftliche Zukunft von immer mehr Rüstungsaufträgen abhängig zu machen. Deshalb setzt sich die Linke dafür ein, die vorhandenen Kompetenzen unserer Wirtschaft für zivile Technologien zu nutzen, ob im Schiffbau, bei Offshore-Windkraft, maritimen Technologien oder bei klimafreundlicher Energie. Das schafft sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze und kann die Jobs ersetzen, die es auch wegen der Kriege gibt, bei denen Menschen getötet werden und ihren Familien unendliches Leid aufgebürdet wird.

Schluss mit dem Leid. Frieden braucht Handeln.