Angleichung der Lebensverhältnisse darf nicht nur im Grundgesetz stehen
26 Jahre nach der deutschen Einheit können wir feststellen, dass viel erreicht worden ist. Die Menschen in den neuen Ländern, aber auch die Menschen in ganz Deutschland können stolz auf das Erreichte sein. Auf der anderen Seite haben wir eine Situation, dass das Land weiter gespalten ist. Zu allererst zwischen oben und unten. Die riesigen Vermögen in diesem Land auf der einen und Kinderarmut und Altersarmut auf der anderen Seite. Die Spaltung Ost West ist weiterhin vorhanden und inakzeptabel. Wieder wird vor einem Wahlkampf über die Angleichung der Rentenwerte geredet. Wieder wird es Versprechen geben. Sie sind zu oft gebrochen worden. Nur DIE LINKE steht konsequent dafür, dass es bei gleicher Arbeit gleiche Löhne in Ost und West gibt, dass es gleiche Rentenansprüche gibt und dass die Angleichung der Lebensverhältnisse nicht nur in unserem Grundgesetz steht. Es bleibt viel zu tun. Wir werden die Auseinandersetzung weiter führen. Und auch als Interessenvertreterin Ost in das nächste, in das Wahljahr gehen.
