
Dietmar Bartsch unterstützt die Bürgermeisterwahlkämpfe in Lübz und Plau am See
Bei schönstem Frühlingswetter unterstützte der Bundestagsabgeordnete Dietmar Bartsch heute die Bürgermeisterkandidaten der LINKEN, Astrid Becker in Lübz und Norbert Reier in Plau am See. An welchen Stationen sie dabei Halt machten und worüber sie sich mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern unterhielten, im folgenden Artikel:
Bei strahlendem Sonnenschein radelte Astrid Becker gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Dietmar Bartsch und weiteren Begleitern durch Lübz und suchte die Problemstellen auf, die ihr nach einer von ihr initiierten Bürgerbefragung genannt wurden. In der anschließenden Begegnung wurde bei Kaffee und Bockwurst ein umfangreicher Gesprächsfaden gesponnen. Astrid Becker machte dabei einige ihrer Leitlinien deutlich. Sie will Transparenz bei wichtigen Entscheidungsvorbereitungen und tatsächlich Alternativen aufzeigen, statt vorgefasste Entscheidungen zum Abnicken durch die Stadtvertretung. „Schwierige Entscheidungen sind tragfähiger, wenn viele Betroffene in die Lösungsfindung einbezogen worden sind.“ Bundestagsabgeordneter Dietmar Bartsch ermunterte am Beispiel des Kampfes um die Südbahn dazu, den Druck von „Unten“ aufrecht zu erhalten. „In Berlin wie in Schwerin rührt sich nur etwas, wenn die Bürgerinnen und Bürger auf der Straße präsent sind und vor allem, wenn Wahlergebnisse in Gefahr sind.“
Zu bester Nachmittagszeit legte Bürgermeister Norbert Reier umfassend die Entwicklung der Stadt Plau am See in seiner Amtszeit dar. Ausführlich stellte er die finanzielle Situation und die Einnahmequellen für die Stadt dar. Im Zusammenhang mit notwendigen Investitionen in die Zukunft, stellte er fest, dass „das Breitbandinternet heute so eine Rolle für die Entwicklung spielt wie einst das Aufkommen der Eisenbahn.“ Angeregt von der Diskussion um die finanziellen Belastungen und Pflichten der Kommunen, erinnerte der Bundestagsabgeordnete Dietmar Bartsch an die von der LINKEN vorgeschlagene Millionärssteuer, die 80 Milliarden Euro in die öffentliche Hand geben würde, die auch die Zukunft der ländlichen Räume verbessern könnte.


