
Kreisparteitag der LINKEN in Ludwigslust-Parchim
In Dargelütz fand heute unser Kreisparteitag des Kreisverbandes DIE LINKE. Ludwigslust-Parchim statt. Dieser stand dabei ganz unter dem Motto der Kampagne „Das muss drin sein“. Björn Griese, stellvertretender Landesvorsitzender der Partei, gab nochmal einen Überblick über die Ziele der Kampagne: Befristung und Leiharbeit stoppen, eine existenzsichernde Mindestsicherung ohne Sanktionen, eine Umverteilung von Arbeit, bezahlbarer Wohnraum und Energie für alle, sowie mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit müssten in einem reichen Land wie Deutschland einfach eine Selbstverständlichkeit sein – einfach drin sein.
Barbara Borchardt schilderte die Ergebnisse der AG Kampagne, die sich mit der Ausgestaltung der Kampagne im Landkreis auseinandersetzt. Neben einer Veranstaltung, auf der mit Fachleuten und Genossinnen und Genossen über die Themen der Kampagne auf den Landkreis runtergebrochen gesprochen werden soll, wurden auch einige Aktionsformen, die vor allem auch jüngere Menschen ansprechen und sensibilisieren sollen, genannt.
Der Kreisvorsitzende Marko Schmidt ergriff zusätzlich die Gelegenheit, Jacqueline Bernhardt zur Wahl der Vositzenden der Volkssolidarität des Kreisverbandes Ludwigslust zu gratulieren. Zusätzlich gratulierte er der jahrelang in Hagenow aktiven Hannelore Kryzak zum Eintritt in die Rentenphase und überreichte ihr dazu eine Danksagung von ihm, der Landesvorsitzenden Heidrun Bluhm und dem Hagenower Fraktionsvorsitzenden Dieter Opitz.
Dietmar Bartsch, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion, richtete an seinen Heimatkreisverband ebenso einige Worte. Er resümierte den Bielefelder Parteitag und ging auf die Frage der finanziellen Situation Griechenlands ein. Kritisch merkte er dabei den Versuch negativer Stimmungsmache gegen Griechenland durch einige deutsche Zeitungen an, deren Aussagen oft nicht korrekt seien.
Der Kreisparteitag hatte zusätzlich über die Delegierten für den nächsten Landesparteitag und die Vertreter_innenversammlung zur Aufstellung der Liste für die kommenden Landtagswahlen zu entscheiden.
Am Rande des Parteitages startete gleichzeitig eine Aktion zur Kampagne „Das muss drin sein“. Genossinnen und Genossen formulierten dabei, was aus ihrer persönlichen Sicht einfach drin sein müsse. Diese Aktion soll auch auf der Straße fortgeführt werden.
Mit vielen Erkenntnissen und einer guten Delegation für den nächsten Landesparteitag verabschiedete Marko Schmidt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann abschließend ins verdiente Wochenende.







