
Made in Germany muss in Zukunft ausschließlich für zivile Produkte stehen
Deutschland hat in den vergangenen 15 Jahren für mehr als 2,6 Milliarden Euro Kriegsgerät nach Saudi-Arabien exportiert. Alle Bundesregierungen in dieser Zeit haben mit einer völlig verfehlten Politik für blutiges Geld aus Riad die Augen vor Menschenrechtsverletzungen verschlossen. Für zweifelhafte Profite deutscher Rüstungskonzerne haben diese Bundesregierungen ein fundamentalistisches Königshaus mit einem zweifelhaften Welt- und einem inakzeptablen Frauenbild gestützt. Ein Land, das an einem Tag 47 Menschen hinrichten lässt, braucht kein deutsches Werkzeug zum Töten – im Gegenteil. Made in Germany muss in Zukunft ausschließlich für zivile Produkte stehen.
