Honorarkürzungen vertreiben die letzten Landärzte aus Mecklenburg Vorpommern

Immer öfter ist auf dem platten Land die bange Frage der Ärzte zu hören: woher bekomme ich einen Nachfolger für meine Praxis und die Patienten fragen sich: mein Arzt geht in Rente und wohin gehe ich?
Nun will die Kassenseite bei den Verhandlungen der Vergütung im niedergelassenen Bereich noch die Honorare kürzen – deshalb lädt Dr. Martina Bunge, Herrn Johann-Magnus von Stackelberg, den Verhandler des GKV-Spitzenverbandes, nach Mecklenburg-Vorpommern ein, an ihrer Landtour Ende August teilzunehmen.

Frau Bunge weiter: „Herr von Stackelberg, schauen Sie mal das reale Leben, vor allem im Osten insbesondere auch in MV an und nicht nur Durchschnittswerte in dicken Studien.“ Nachvollziehbar ist, dass die Gesetzlichen Krankenkassen versuchen, an allen Ecken und Ende zu sparen, ein Ergebnis verfehlter schwarz-gelber Bundespolitik. Denn die Zusatzbeiträge, die die Kassen bei Defiziten von ihren Versicherten nehmen müssen, hängen wie ein Damoklesschwert über ihnen. Erst wurden massenweise Mutter-/Vater-Kind-Kuren versagt, der Streit um die Vergütung der häuslichen Krankenpflege ist noch nicht beigelegt, da kommt die nächste Attacke. Frau Bunge fordert abschließend: „Herr von Stackelberg, verhandeln Sie nicht an den Interessen der Patientinnen und Patienten, vor allem im ländlichen Bereich auch meines Heimatlandes vorbei. Drängen Sie besser die
Bundesregierung, endlich eine solide zukunftsfähige Finanzierung für Gesundheit und Pflege zu schaffen.“
DIE LINKE hat dafür mit der solidarischen Bürgerinnen- und Bürgerversicherung eine soziale und gerechte Alternative.