
Bund verkauft an die TAG Immobilien AG und kauft Aktien von der TAG – ein seltsames Finanzierungsmodell
„Das ist der nächste große Skandal in der scheinbar unendlichen Geschichte des Verkaufs der TLG-Wohnen und der TLG Immobilien GmbH durch die Bundesregierung an die TAG Immobilien AG im vergangenen Jahr.“ kommentiert Heidrun Bluhm einen kürzlich in der „Welt am Sonntag“ erschienenen Artikel, in dem es eigentlich um die zweifelhaften Geschäftsgebaren des Vorstandsvorsitzenden der TAG Immobilien AG, Rolf Elgeti, ging.
Eher beiläufig wird darin berichtet, dass die vom Bundesfinanzministerium kontrollierte Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) seit November 2013 „mehr als zehn Prozent an der TAG“ hält.
(c) Foto: Esther Stosch / pixelio.de
„Das ist der nächste große Skandal in der scheinbar unendlichen Geschichte des Verkaufs der TLG-Wohnen und der TLG Immobilien GmbH durch die Bundesregierung an die TAG Immobilien AG im vergangenen Jahr.“ kommentiert Heidrun Bluhm einen kürzlich in der „Welt am Sonntag“ erschienenen Artikel, in dem es eigentlich um die zweifelhaften Geschäftsgebaren des Vorstandsvorsitzenden der TAG Immobilien AG, Rolf Elgeti, ging.
Eher beiläufig wird darin berichtet, dass die vom Bundesfinanzministerium kontrollierte Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) seit November 2013 „mehr als zehn Prozent an der TAG“ hält.
Warum die VBL das tut, wollte eine Sprecherin der Anstalt jedoch nicht kommentieren. „Ich kann mir gut vorstellen, dass die das lieber unter dem Teppich halten wollen.“ so Heidrun Bluhm weiter.
„Schließlich hat das Bundesfinanzministerium gerade erst die ehemals in DDR-Besitz befindlichen Immobilien der TLG Unternehmen an die TAG Immobilien zu einem Schleuderpreis verhökert, dabei geholfen, Grunderwerbssteuer in Höhe von ca. 80 Millionen Euro zu vermeiden und jetzt das! Soll über den Aktienkauf etwa auch noch ein Teil des Kaufpreises für den Erwerb der ostdeutschen Immobilienunternehmen refinanziert und noch mehr öffentliches Geld verbrannt werden?“ fragt sich Heidrun Bluhm. „Mit Altersvorsorge für die 4,4 Millionen bei der VBL pflichtversicherten Angestellten des öffentlichen Dienstes kann das nichts zu tun haben, denn die TAG Aktie befindet sich seit langem im Sinkflug. Wir wollen das genau wissen und werden auch die neue Bundesregierung nicht einfach mit ihren Tricks und Deals davon kommen lassen.“
