Unser Anspruch: Heimat ist dort, wo Familie ist.

In der Zeit vor den Weihnachtsfeiertagen bis zum Jahresende wird DIE LINKE daran erinnern, dass der Anspruch Mecklenburg-Vorpommerns, ein gutes Land zum Leben sein zu wollen, zu oft nicht eingelöst wird. Vom 15. bis zum 31.12.2015 präsentiert der Landesverband an 28 Standorten in allen größeren Städten des Landes Plakatierungen zum Thema Heimat und Familie.

Die Vorsitzende des Landesverbandes der LINKEN. Mecklenburg-Vorpommern, Heidrun Bluhm erklärt hierzu:

„Die Weihnachtsfeiertage sind die Tage, an denen Familien zusammenkommen, miteinander Zeit verbringen und diese Auszeit vom Alltagsstress genießen. Alltagstress bedeutet, dass immer noch mehr als 72.000 Pendlerinnen und Pendler in unserem Land jeden Tag der Arbeit teils stundenlang hinterher fahren müssen. Alltag bedeutet für zu viele Familien, dass sie unter der Woche auseinander gerissen werden, weil gut bezahlte Arbeit nur hunderte Kilometer entfernt zu finden war. Zu viele Mecklenburger und Vorpommern waren in der Vergangenheit gezwungen, das Land zu verlassen. Weihnachten bedeutet für sie, dass sie zurück zu ihren Eltern fahren können. Heimat und Familie fallen auseinander. DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass dies nicht sein muss.“

Angesichts der gestiegenen Migrationszahlen in diesem Jahr kommentiert Heidrun Bluhm weiter: „Auch all jenen, die nach entbehrungsreicher Flucht neu zu uns gekommen sind, will DIE LINKE signalisieren, dass sie willkommen sind. Wer mit seiner Familie gut angekommen ist, dem wollen wir M-V zur Heimat werden lassen. Gleichzeitig kritisieren wir die Diskussion um eine Verschärfung der Nachzugsregelungen für Flüchtlinge. Wer bei uns ist, weil seine Heimat buchstäblich in Flammen aufgeht, soll auch seine Familie zu uns in Sicherheit bringen können.“