Untergang des Abendlandes nicht in Sicht!

Presseberichten zufolge planen NPD-Sympathisanten dem Vorbild der „Pegida“-Demonstration in Dresden zu folgen und eine ähnliche Veranstaltung in Rostock auf die Beine zu stellen. Währenddessen wirbt die AfD in Mecklenburg-Vorpommern für die Dresdner Demonstrationen und unterstützt entsprechende Pläne für Rostock.

Die Vorsitzende des Landesverbandes der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern, Heidrun Bluhm erklärt hierzu: „Wer einer vermeintlichen Islamisierung Deutschlands das Wort redet, verkennt entweder die Realität oder macht bewusst Stimmung gegen Ausländer. Beides disqualifiziert die AfD als politische Kraft für unser Land. Einmal mehr wird deutlich, dass die AfD ihre Nähe zum rechtsextremen Lager nicht hinter sich lassen kann.“

Flüchtlingen in Not muss geholfen werden. Das Recht auf Asyl gilt uneingeschränkt und die Leistungsfähigkeit Deutschlands Menschen bei uns aufzunehmen ist noch lange nicht am Ende. DIE LINKE wird auch weiterhin für eine Willkommenskultur eintreten mit der die Ängste von Bürgerinnen und Bürgern abgebaut werden und die Integration von Flüchtlingen besser gelingt.

Fremdenfeindliche Ressentiments lehnen wir ab, sich mit berechtigten Sorgen der Bevölkerung auseinanderzusetzen ist hingegen dringend notwendig. Zukunftsängste des Mittelstandes und die wirtschaftliche Not in den armen Familien sind ein gefährlicher Zündstoff für unsere Demokratie. Deswegen wären Landes- und Bundesregierung gut beraten die Bürgerinnen und Bürger mehr in ihre Politik einzubeziehen und allen Menschen eine Zukunftsperspektive zu geben.