
Ein hunderttausendfaches Nein zu TTIP, CETA & Co.
Am Sonnabend demonstrierten hunderttausende Menschen gegen neoliberale Freihandelsabkommen. In Berlin beteiligten sich bis zu 250.000 Kritiker von Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA an der machtvollsten Protestkundgebung, die die Bundeshauptstadt seit Jahren gesehen hat.
Bei der Demonstration in Berlin gegen TTIP, CETA und TiSA und gegen die ganze Strategie dahinter, ging es darum, wie wir künftig leben wollen, um unsere Art der Produktion und der Konsumtion, um unseren Alltag. Der Ruf der Demonstrantinnen und Demonstranten war eindeutig: Wir wollen unsere Standards für Gesundheit, Umweltschutz und Arbeitsrechte nicht Konzerninteressen opfern …
Am Sonnabend demonstrierten hunderttausende Menschen gegen neoliberale Freihandelsabkommen. In Berlin beteiligten sich bis zu 250.000 Kritiker von Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA an der machtvollsten Protestkundgebung, die die Bundeshauptstadt seit Jahren gesehen hat.
Bei der Demonstration in Berlin gegen TTIP, CETA und TiSA und gegen die ganze Strategie dahinter, ging es darum, wie wir künftig leben wollen, um unsere Art der Produktion und der Konsumtion, um unseren Alltag. Der Ruf der Demonstrantinnen und Demonstranten war eindeutig: Wir wollen unsere Standards für Gesundheit, Umweltschutz und Arbeitsrechte nicht Konzerninteressen opfern, wir wollen Demokratie nicht weiter unterhöhlen und Wirtschaftsvertretern die uneingeschränkte Mitsprache bei der Ausarbeitung von Gesetzen geben, wir wollen keine ISDS-Schiedsgerichte, in welchem Mantel sie auch gekleidet seien.
Der Ruf aus Berlin dürfte nicht nur im Berliner Regierungsviertel, sondern bis nach Brüssel nachhallen. Es ist nun an der Zeit, dass die Politik die Forderung umsetzt: Stoppt TTIP, CETA, TiSA und andere neoliberale Abkommen!
Schon am Hauptbahnhof war der Andrang der Demonstrationsteilnehmer_innen so groß, dass sich der Zug bereits eine Stunde eher als geplant in Bewegung setzen musste, um den Nachfolgenden Platz zu machen. Die ersten waren bereits an der Siegessäule, als die letzten noch nicht einmal losgegangen waren. Das hat es so in Berlin noch nicht gegeben.
Unter den Demonstranten waren auch zahlreiche Mitglieder der LINKEN aus Mecklenburg-Vorpommern, so z.B. aus Schwerin, Neubrandenburg oder Neustrelitz, denen es einfach ein Bedürfnis war, dabei zu sein, unserer Regierung die Rote Karte zu zeigen.
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