Konferenz bestätigt, dass Kampf gegen Kinderarmut gemeinsam geführt werden muss
Am Sonnabend, dem 11. April 2015, trafen sich auf Einladung der Partei DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern im Schweriner Stadtteiltreff „Eiskristall“ Vertreterinnen und Vertreter der Kinder- und Jugendhilfe, um unter dem Titel „Ene mene muh und raus bist du … aber nicht bei uns!“ Maßnahmen aus der Kinderarmut in Mecklenburg-Vorpommern zu diskutieren.
In der Diskussion mit Schwerins Oberbürgermeisterin, Angelika Gramkow, dem Rostocker Sozialsenator, Steffen Bockhahn, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Kinderhilfe, Rainer Becker, der 1. Sprecherin der Landesarmutskonferenz, Irina Rimkus und Peter Grosch von der Schweriner Kindertafel wurde deutlich, dass die Bekämpfung von Kinderarmut ein gesamtgesellschaftliches Problem ist. Dabei gibt es durchaus auch auf kommunaler Ebene Gestaltungsmöglichkeiten. So zum Beispiel könne Chancengleichheit aller Kinder und Jugendlichen gestärkt werden, indem ihnen der Zugang zu kommunalen Einrichtungen, wie zum Beispiel Bibliotheken und Theater, vergünstigt oder kostenfrei möglich wäre.
Im zweiten Teil der Konferenz ging es in Form von Workshops, um den fachlichen Austausch aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ein Thema war dabei die Gründung eines landesweiten Netzwerkes gegen Kinderarmut. Jacqueline Bernhardt, Mitglied des Landesvorstandes und kinder-, jugend-, und familienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag erklärte dazu: „Von allen Beteiligten wurde der Erfahrungsaustausch, regelmäßige Treffen in einem Netzwerk, begrüßt. Wenn wir Kinderarmut bekämpfen wollen, müssen wir erst einmal voneinander wissen. In der Diskussion wurde deutlich, dass es zum Teil schon gute Ansätze in der Bekämpfung von Kinderarmut bestehen. Diese zu bündeln, ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Kinderarmut in Mecklenburg-Vorpommern.“
