
HIV-infizierte Menschen brauchen Solidarität, Unterstützung und Hilfe
Anlässlich des heutigen Welt-Aids-Tages erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag, Karen Stramm:
„Der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember ist Gelegenheit, darauf aufmerksam zu machen, dass das Thema nicht in Vergessenheit geraten darf. Immer noch sind auch in Deutschland zu viele Menschen von dem HIV betroffen.
Aufklärung und Prävention sowie Informationen zum Schutz vor dem Immunschwächevirus sind auch weiterhin erforderlich, damit Aids eingedämmt und schließlich gestoppt werden kann. HIV-infizierte Menschen brauchen Solidarität und Unterstützung, Behandlung und Hilfe.
Vor diesem Hintergrund ist es ein Unding, dass der Neubrandenburger Aids-Hilfe-Verein schließen muss, weil der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte seine Unterstützung einstellt. Es erweist sich einmal mehr, dass die Finanzmisere der Kommunen am härtesten jene trifft, die auf Unterstützung und Hilfe angewiesen sind. Es ist skandalös, dass es im gesamten Land damit nur noch zwei Beratungsstellen geben soll. Die Landesregierung ist aufgefordert, aktiv zu werden, damit das Beratungs- und Hilfeangebot in Neubrandenburg erhalten bleiben kann.“
Dokumente der Bundestagsfraktion DIE LINKE:
