DIE LINKE. Fraktion dankt den beherzten Bürgern in der Kreistagssitzung am 03.09.2012
Wozu die NPD fähig ist, haben ihre Mitglieder in diesem Land doch schon mehrfach bewiesen, es war nur eine Frage der Zeit, wann sie ihre ganze Maske auch im Kreistag Vorpommern-Rügen fallen lassen würden.
Das konnte eigentlich niemanden überraschen. Die Fraktion DIE LINKE. hat schon vor 8 Jahren im KT Nordvorpommern auf die Gefahr hingewiesen und alle demokratischen Kräfte aufgefordert gegen diese sich dahinter verborgenen Ideologie der Völkerverhetzung und Gewalt gemeinsam anzutreten. Die Fraktion bedankt sich ausdrücklich bei den mutigen Bürgern im Zuschauerraum, die noch bevor die Abgeordneten es tun konnten, spontan auf die Provokation der NPD-Leute reagierten und sie an ihrer Aktion hinderten.
“Bereits die Hetz- und Hasstiraden zweier NPD-Vertreter in der Debatte zur Aufnahme von Menschen, die in unserem Lande Hilfe und Asyl benötigen, waren fremdenfeindlich und volksverhetzend und erinnerten sehr an Reden aus dem verheerenden „3. Reich“ und waren unerträglich, so die Fraktionsvorsitzende Christiane Latendorf.
Es ist gut, dass Landrat Ralf Drescher (CDU) sich besorgt über den Vorfall zeigt.
Damit ist es aber nicht getan, auch nicht mit Polizeipräsenz:
Drei NPD-Mitgliedern in unserem Kreistag sind schon drei zuviel und es sind Menschen aus unserem Kreis, die sie dorthin gesandt haben.
Gemeinsam müssen alle demokratischen Parteien mit Vereinen und Organisationen den Bürgerinnen und Bürgern unseres Kreises die Augen öffnen, dass Lösungen ihrer vielen Probleme nicht durch diese Partei zu erwarten sind und Hass und Gewalt keine Basis der Demokratie sein können.
