Linksfraktion MSE erwartet vom Landrat Antworten zum Konversionsmanagement im Landkreis
Pressemitteilung des Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE. im Kreistag Mecklenburgische Seenplatte Arnold Krüger: Mit dem zukünftigen Umgang und den Möglichkeiten der sinnvollen Nutzung, sowohl von ehemaligen – als auch noch derzeit militärisch genutzten Flächen und Objekten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, beschäftigt sich meine Fraktion schon seit vielen Monaten sehr intensiv.
Mit dem zukünftigen Umgang und den Möglichkeiten der sinnvollen Nutzung, sowohl von ehemaligen – als auch noch derzeit militärisch genutzten Flächen und Objekten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, beschäftigt sich meine Fraktion schon seit vielen Monaten sehr intensiv, sagte der Vorsitzende der Linksfraktion im Kreistag Mecklenburgische Seenplatte Arnold Krüger.
Die derzeit zum Teil sehr emotional geführte Debatte um die zukünftige Nutzung des Flughafengeländes Neubrandenburg-Trollenhagen hat verdeutlicht, dass es vielfach Ängste, Sorgen und Unklarheiten unter den Betroffenen gibt. Anders als bisher geschehen, sollte das Thema der Konversion im Landkreis, aus Sicht der Linksfraktion, zudem nicht hinter verschlossenen Türen, sondern auch in der breiteren Öffentlichkeit behandelt und diskutiert werden können.
Nach Auffassung der Linksfraktion ist seit Gründung des „Arbeitskreises Konversion im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte“ Anfang April dieses Jahres noch zu wenig praktikables auf den Weg gebracht worden. Angesichts der zeitlich begrenzten finanziellen Unterstützung des Arbeitskreises durch das Land sind die Bemühungen für ein nachhaltiges Konversionsmanagement zu verstärken. Deshalb sah sich meine Fraktion wiederholt veranlasst, diesbezüglich Fragen an den Landrat zu stellen, erklärte Arnold Krüger.
Insbesondere möchten wir konkret erfahren, wie sich der Arbeitsstand und Arbeitsplan des Arbeitskreises derzeit darstellt und welche ersten Ergebnisse in der Bestandsaufnahme einzelner Standorte vorliegen, die laut Verwaltungsbericht zur letzten Kreistagssitzung vom 03.06.13 bereits vorhanden sind. Ferner möchten wir wissen, welche Arbeitskontakte zur interministeriellen Arbeitsgruppe (IMAG) „Standortkonversion“ der Landesregierung bestehen und welche Fördermittel oder andere unterstützende Maßnahmen durch den Konversionsarbeitskreis des Kreises vom Bund bzw. vom Land bisher eingeworben worden sind?
Im Mai kündigte die Kreisverwaltung eine öffentliche Konversionskonferenz an, die nach der Sommerpause stattfinden soll. Hier möchten wir wissen, wie sich der Vorbereitungsstand diesbezüglich darstellt, so Arnold Krüger abschließend.
Arnold Krüger
