Endlich aufgewacht – Landesregierung stoppt Asbest-Transporte
Der stellvertretende Landesvorsitzende der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern und Vorsitzender der Fraktion der LINKEN im Kreistag von Nordwestmecklenburg, Björn Griese, freut sich, dass die Landesregierung sich endlich bekannt hat und die geplanten Asbesttransporte von Niedersachsen zur Sondermüll-Deponie Ihlenberg zurück gewiesen hat.
Der Widerstand der Bürgerinnen und Bürger vor Ort, aber auch die Initiativen der LINKEN im Landtag und im Kreistag von Nordwestmecklenburg haben sich ausgezahlt. Leider ist auch bei diesem Thema die Landeregierung erst spät aufgewacht. Anfangs schien man sich gar nicht dafür verantwortlich zu fühlen,
welche gefährlich Ladung auf die landeseigene Sondermülldeponie gebracht werden soll.
Vor dem Hintergrund der Diskussionen um die Asbest-Transporte scheint es mehr als fraglich, ob es wirklich sinnvoll ist, das Emissionsrecht in Bezug auf die größte Sondermülldeponie Europas dem Landkreis Nordwestmecklenburg zu übertragen – wie es das Landkreisneuordnungsgesetz vorsieht. Diese
verantwortungsvolle Aufgabe sollte weiter beim Land angesiedelt bleiben, meint Björn Griese, der gleichzeitig Vorsitzender der Linksfraktion im Kreistag von Nordwestmecklenburg ist.
Hätte die Landesregierung nicht erst so getan, als seie sie ohnmächtig, was die Asbest-Transporte zu ihrer eigenen Deponie angeht, hätte sie sich viel Ärger und den Bürgerinnen und Bürgern eine Menge Angst ersparen können. Diesmal ist die Landesregierung gerade noch rechtzeitig aufgewacht.
