Maurers Art der Debatte ist der Grund für Vertrauensverlust
Das Mitglied des Parteivorstandes Ulrich Maurer hat mich heute dazu aufgefordert, mich auf meine „Aufgaben als Verwaltungsrat der Ostseesparkasse [zu] konzentrieren.“ Damit verbindet er offensichtlich Kritik an meinen Positionen in der aktuellen Debatte um die Führung der LINKEN.
Ich kann dazu nur feststellen, dass ich im Gegensatz zu Ulrich Maurer 2009 ein Direktmandat für den Deutschen Bundestag gewonnen habe. Zudem war der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern im letzten Jahr der einzige, der hinzugewinnen konnte. Mir muss Maurer also nichts über erfolgreiche Wahlkämpfe und Strategien erzählen, zumal nicht nach den bedauerlichen Ergebnissen in seinem Landesverband Baden-Württemberg.Sollte Genosse Maurer sachlich über die aktuellen Fragen in der Partei diskutieren wollen, stehe ich dafür gern zur Verfügung. Seine Art der Auseinandersetzung ist es aber, die DIE LINKE unglaubwürdig macht, wenn wir über Solidarität sprechen. Diese Kultur ist nicht meine.
Am Schluss möchte ich darauf hinweisen, dass die Ostseesparkasse Rostock eine der erfolgreichsten Sparkassen Deutschlands ist. Darauf bin ich stolz und gern werde ich auch in Zukunft meinen Beitrag dazu leisten, dass es so bleibt. Zeit für meine Partei werde ich dennoch haben.“
