Koalitionsfraktionen aus SPD und CDU halten an Stilllegung der Südbahn fest
Die stellv. Vorsitzende der Linksfraktion im Kreistag MSE Elke-Annette Schmidt und Die Vorsitzende des Kreisverbandes DIE LINKE. MSE Elke Schoenfelder zeigten sich enttäuscht über die heutige Ablehnung des Antrags der Landtagsfraktion DIE LINKE ‚,Moratorium für die Mecklenburgische Südbahn“.
„Es macht wiederholt deutlich, dass die Landesregierung und die Koalitionsfraktionen aus SPD und CDU an der geplanten Teilstilllegung der Südbahn festhalten wollen. Damit werden die Forderungen zum Kompletterhalt der Bahnstrecke zwischen Hagenow und Neustrelitz aufgestellt von den Regionalen Planungsverbänden, der Kreistage Parchim-Ludwigslust und Mecklenburgische Seenplatte, weiterer kommunaler Vertretungen und das große Engagement der Bürgerinitiative Pro Schiene weiterhin ignoriert“, so die beiden Vertreterinnen der Linken.
„Es ist schon sehr merkwürdig und gegenüber den Menschen in der Region ein unredliches Verhalten, wenn sich Landtagsabgeordnete von SPD und CDU u.a. im Kreistag der Mecklenburgischen Seenplatte für den Kompletterhalt der Mecklenburgischen Südbahn aussprechen, so geschehen am 02.09.2013, im Landtag dann aber gegen den Erhalt der Strecke votieren oder der Abstimmung fernbleiben“, sagten Elke Schoenfelder und Elke-Annette Schmidt.
Die Bahn zieht sich immer weiter aus dem ländlichen Raum zurück. Uneingeschränkte Mobilität ist aber für alle Menschen in der Region ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge und der Lebensqualität und deshalb wäre es um so wichtiger, dass die Landesregierung gemeinsam mit den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Mecklenburgische Seenplatte nach Lösungen und Möglichkeiten sucht, die Südbahn attraktiver zu gestalten. „Gemeinsam mit der Bürgerinitiative Pro Schiene und den Menschen vor Ort werden wir uns auch weiterhin für den Erhalt der Südbahn als durchgängige Schienenverbindung einsetzen“, so Elke Schoenfelder und Elke-Annette Schmidt abschließend.
