Kommunen bei ziviler Nachnutzung militärischer Anlagen nicht allein lassen

Die Fraktion Die LINKE im Kreistag Mecklenburgische Seenplatte befasste sich auf ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr mit aktuellen Problemen der Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis.
Ein Kurswechsel in der Förderung des Landes für die Kinder- und Jugendarbeit ist daher zwingend notwendig. Der Landkreis wird die Herausforderungen künftig nicht allein schultern können.“, so der Fraktionsvorsitzende Arnold Krüger.

Mit den Standorten Rechlin, Neubrandenburg und Stavenhagen spielen Konversionsstandorte aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im jetzt von der Landesregierung vorgelegten Konversionsbericht eine hervorgehobene Rolle.

Während für Rechlin und Neubrandenburg Konversion eine neue Herausforderung ist, beginnt für Stavenhagen bereits die zweite Phase der Verwertung der Kasernenanlage in Basepohl.

Auf den Erfahrungen aus Stavenhagen seit 2002 aufbauend ist daher wichtig, dass im Konversionsbericht darauf verwiesen wird, dass sowohl für Rechlin als auch für Neubrandenburg die Förderung für ein externes Konversionsmanagement bereitgestellt wird.

„Diese Unterstützung und Begleitung des Konversionsprozesses ist wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Umwandlung militärischer Anlagen hin zur zivilen Nachnutzung und durch die betroffenen Kommunen nicht allein zu leisten“, betonte das Kreistagsmitglied und Stavenhagener Landtagsabgeordnete Peter Ritter.

Die Linksfraktion im Kreistag Mecklenburgische Seenplatte wird sich mit dem Konversionsbericht des Landes befassen und dabei Kontakt zur Interministeriellen Arbeitsgruppe „Standortkonversion“ aufnehmen und im Land bisher tätige Konversionsmanager zum Erfahrungsaustausch einladen. Ebenso werden wir zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Kreisentwicklung des Kreistages eine Befassung mit dem Konversionsbericht vorschlagen, um die Entwicklung tragfähiger Konzepte zu unterstützen.“, so Peter Ritter abschließend.