Linksfraktion im Kreistag MSE setzt sich für Erhalt der Neubrandenburger Sprachheilschule, für den Bestand der Schülerbeförderungssatzung und weiterhin 9 Euro Jugendförderung ein

 „Im Ergebnis der gestrigen Fraktionssitzung verständigte sich die Linksfraktion im Kreistag MSE auf drei Änderungsanträgen zu Vorlagen der kommenden Kreistagssitzung“, teilte die stellv. Vorsitzende der Linksfraktion Elke-Annette Schmidt heute mit.
Zum einen setzen wir uns gegen eine Änderung und für die Beibehaltung der seit dem August 2012 geltenden Schülerbeförderungssatzung des Landkreises ein. Schülerinnen und Schüler sollen unabhängig davon, ob sie eine örtlich zuständige oder eine andere Schule ihrer Wahl besuchen, auch weiterhin ein maximaler Zuschuss von 700,00 Euro vom Landkreis pro Schuljahr zu den Aufwendungen für den Schulweg gewährt werden.
Weiterhin setzt sich die Linksfraktion dafür ein, dass das Sprachheilpädagogische Förderzentrum in Neubrandenburg im Planungszeitraum des Schulentwicklungsplans bis 2020 in der bisherigen Form Bestand hat und nicht, wie die Planung der Kreisverwaltung vorsieht, zum 31.07.2018 aufgehoben wird. „Die verbleibende Zeit soll genutzt werden, um ein tragfähiges Konzept zu einer möglichen inklusiven Beschulung zu entwickeln. Wir sehen keine Notwendigkeit für ein übereiltes Handeln“, fasst die stellv. Vorsitzende das Ergebnis der Diskussion zusammen.
Als dritten Änderungsantrag wird die Linksfraktion vorschlagen, den kreislichen Zuschuss für die Jugendförderung bei 9 Euro pro Kopf zu belassen und nicht, wie geplant auf 7 Euro ab 2016 zu reduzieren. „Die bisherige Finanzierung ist aus unserer Sicht ohnehin schon viel zu gering. Die weitere Reduzierung der Fördermittel wäre für die Zukunft der Jugendarbeit in unserem Landkreis ein fatales Signal“, so Elke-Annette Schmidt abschließend.