
Rentenreform: Verlässliche Absicherung im Alter statt Pferdemarkt!
Zu den Vorschlägen der Rentenkommission erklärt Simone Oldenburg, Spitzenkandidatin der Linken Mecklenburg-Vorpommern zur Landtagswahl:
„Die Vorschläge, die Friedrich Merz‘ Rentenkommission vorgelegt hat, sind respektlos gegenüber der Lebensleistungen der Menschen in unserem Land. Sie bedeuten für viele Beschäftigte nichts anderes als längeres Arbeiten und niedrigere Renten. Besonders betroffen wären Beschäftigte mit körperlich oder psychisch belastenden Berufen, die schon heute oft nicht bis zum regulären Renteneintritt arbeiten können. Die Forderung, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen, ist völlig inakzeptabel.
Wer 45 Jahre gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt hat, muss weiterhin selbst entscheiden können, wann er oder sie in den Ruhestand geht. Dass dies zukünftig nur noch in Ausnahmefällen und nach Vorlage eines ärztlichen Attest möglich sein soll, ist würdelos. Wer gesund ist, hat Pech und soll bestraft werden, statt sich in seinen wohlverdienten Ruhestand zu begeben? Wir sind doch nicht auf dem Pferdemarkt! Diese Bundesregierung hat keinen Respekt vor der Lebensleistung vieler Menschen. Statt ihnen Sicherheit zu geben, drohen CDU und SPD erneut mit Kürzungen. Die Linke steht an der Seite der Beschäftigten sowie Rentnerinnen und Rentner und wird sich gegen jede Form von Rentenkürzungen einsetzen.“
