DIE LINKE in NWM will Rekommunalisierung der IT des Landkreises prüfen lassen

Kreisgebietsreform könnte an dieser Stelle erste Einsparungen möglich machen

Die Kreistagsfraktion DIE LINKE wird in der kommenden Kreistagssitzung  in Nordwestmecklenburg einen Auftrag an den amtierenden Landrat richten, prüfen zu lassen, ob die anstehende Neuordnung im IT-Bereich der Verwaltung möglicherweise auch durch das neu gegründete gemeinsame Kommunalunternehmen „Kommunalservice Mecklenburg“ (AöR) übernommen werden könnte. Das Auftragsvolumen ist im Laufe der Jahre laut Auskunft der Verwaltung auf mittlerweile rund 1,9 Millionen Euro jährlich angestiegen.
Der Fraktionsvorsitzende Björn Griese dazu: “Nach unserer Auffassung sollte bei der anstehenden Neuvergabe der IT-Dienstleistungen des Landkreises auch eine ernsthafte Prüfung zwischen dem Landkreis Ludwigslust-Parchim, der Stadt Schwerin und dem Landkreis Nordwestmecklenburg erfolgen, ob die von CDU und SPD so oft beschworenen Synergie- und Einspareffekte der Kreisgebietsreform nicht an dieser Stelle erste Fortschritte machen könnten. Wir gehen als Fraktion DIE LINKE davon aus, dass auch die Fraktionen von CDU und SPD diesem Anliegen nach Einsparungen und Synergie folgen werden und somit ernsthafte Verhandlungen und Gespräche mit den kommunalen Partnern und dem von ihnen gegründeten Kommunalunternehmen erfolgen werden, um dann den Kreisausschuss im April und somit vor der Ausschreibung der IT Dienstleistungen zu unterrichten.”