DIE LINKE. Nordwestmecklenburg fordert Frau Strenz und Herrn Junge zum Handeln auf!
Soziale Forderungen müssen in einer neuen Koalition berücksichtigt werden
In seiner turnusgemäßen Kreisvorstandssitzung am 6. November hat sich der Kreisvorstand DIE LINKE Nordwestmecklenburg mit den möglichen Auswirkungen der in Berlin laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU für die Menschen in unserem Landkreis beschäftigt.
DIE LINKE fordert die direkt gewählte Abgeordnete Karin Strenz (CDU) und den aus dem Wahlkreis stammenden Abgeordneten Frank Junge (SPD) auf, sich den Herausforderungen zu stellen und insbesondere das Thema Rente und Kranken- und Pflegekassen anzugehen.
Der demografische Wandel betrifft auch unseren Landkreis sehr stark und führt dazu, dass der Anteil älterer und pflegebedürftiger Menschen weiter zunehmen wird.
Die Kranken- und Pflegekassen werden unter Beachtung dieser Problematik vom Kopf auf die Füße gestellt werden müssen. Wir fordern die gewählten Abgeordneten auf, sich für eine solidarische Bürgerversicherung einzusetzen, die alle Einkünfte prozentual berücksichtigt und alle arbeitenden Menschen mit einbezieht. Bei Arbeitnehmern müssen die Beiträge wieder hälftig durch den Arbeitgeber übernommen werden. Dies wird gerade in Nordwestmecklenburg zu einer deutlichen Entlastung der meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer führen.
Klar ist, dass eine solidarische Bürgerversicherung die Menschen etwas mehr belasten wird, die mit Ihrem Einkommen deutlich höher liegen, so funktioniert Solidarität. Gute Krankenkassen mit ordentlichen Leistungen und eine würdige Pflege für alle muss das Ziel sein.
Auch das leidige Thema der Rentenangleichung zwischen Ost und West darf nicht länger verschoben werden. Mehr als zwanzig Jahre nach der Wende drängt sich sonst der Verdacht auf, die Politik möchte die Rentenangleichung biologisch lösen.
Die beiden Abgeordneten haben im Wahlkampf zugesagt sich für die Belange der Menschen in Nordwestmecklenburg einzusetzen, jetzt sollten Taten folgen.
