Ein Schelm, wer Böses dabei denkt … War der Mindestlohn nur eine Wahlkampfente der SPD?

Der Kreisvorstand DIE LINKE. Nordwestmecklenburg fordert die SPD auf, endlich ein klares Bekenntnis zu einem Mindestlohn abzulegen. Mit Befremden und Erstaunen hat der Kreisvorstand zur Kenntnis genommen, dass die Landrätin den Beschluss des Kreistages gestoppt hat, in dem ein Mindestlohn von 8,50 € beschlossen wurde für Aufträge des Kreises. Dass angesichts der Mehrheiten der Wunsch nach einem menschenwürdigen Stundenlohn von 10 € im Kreistag für die LINKE nicht durchsetzbar war, war absehbar, deshalb hat die LINKE am Ende die 8,50 € mitgetragen.
Der Kreisvorsitzende Roy Rietentidt: „Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Landrätin mit ihrer Entscheidung solange gewartet hat, bis die Bundestagswahl vorbei war. Wir fordern den neu gewählten Bundestagsabgeordneten der SPD, Herrn Junge auf, seine im Wahlkampf versprochenen 8,50 € wenigstens da umzusetzen, wo die SPD die Verantwortung hat. Es stellt sich zudem die Frage, warum die SPD nach einer Diskussion von Monaten im Kreistag und in seinen Ausschüssen den Beschluss erst vor sich her trägt um damit Wahlkampf zu machen und dann wieder einkassiert.“