Solidarität mit Flüchtlingen bleibt eine Herausforderung – DIE LINKE. Nordwestmecklenburg dankt engagierten Helferinnen und Helfern
Die Lage der Flüchtlinge in Nordwestmecklenburg war eines der Hauptthemen der Vorstandssitzung der LINKEN im Kreis Nordwestmecklenburg
Dazu erklärt der Vorsitzende des Kreisverbandes DIE LINKE. Nordwestmecklenburg, Horst Krumpen:
„Wir danken allen engagierten ehrenamtlichen wie auch hauptamtlichen Kräften für ihr weit über das alltägliche hinausgehende Engagement. Angesichts der vielen Menschen, die zu uns kommen, kann das Bemühen um eine menschenwürdige Unterbringung und Unterstützung von Flüchtlingen nicht genug gewürdigt werden.
Wir fordern den Landesinnenminister auf, dafür Sorge zu tragen, auch die Menschen in den Notunterkünften in unserem Landkreis schneller zu registrieren und in ein geordnetes Asylverfahren aufzunehmen. Die Situation der letzten Wochen hat gezeigt, das bürokratische Strukturen im Land dringend überdacht werden müssen. Menschen über Wochen unregistriert, und damit auch ohne erkennbare Perspektive, in Notunterkünften unterzubringen, überfordert sowohl deren Kräfte und Hoffnung, als auch die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Strukturen im Kreis.“
Der Kreisvorstand DIE LINKE sprach sich klar dafür aus, auch weiterhin die runden Tische und ähnliche ehrenamtlich strukturierte Hilfsangebote wie sie in Gadebusch, Warin, Bad Kleinen und Wismar organisiert werden, zu unterstützen. Den nur teilweise verständlichen Ängsten in der Bevölkerung vor den bzw. dem Unbekannten will der Kreisverband DIE LINKE mit Veranstaltungen über Asylpolitik und Infomaterial zu mehr Aufklärung entgegenwirken.
Denen jedoch, die Ängste in der Bevölkerung bewusst schüren und die fremdenfeindliche Hetze und öffentliche Provokationen organisieren wird der Kreisverband mit seinem Engagement in demokratischen Netzwerken und Bündnissen mit Demonstrationen und Veranstaltungen begegnen.
Björn Griese, Mitglied des Vorstandes und Vorsitzender der Kreistagsfraktion dazu: „Wir werden uns offensiv dafür engagieren, dass die Benachteiligten in unserer Gesellschaft nicht aufgehetzt und ausgespielt werden gegen die Flüchtlinge die mit einem Anteil von weniger als 1% der Bevölkerung des Landkreise eine absolute Minderheit darstellen. Wir brauchen eine gesellschaftliche Solidarität der wenigen wirklich Reichen in unserer Gesellschaft mit denen die fast nichts haben.“
