Wir können Landrat – Gemeinsam packen wir‘s! – DIE LINKE Nordwestmecklenburg nominiert Björn Griese

Etwas über 100 Mitglieder des Kreisverbands DIE LINKE Nordwestmecklenburg trafen sich im Bürgerschaftssaal des Rathauses Wismar, um das Programm zur Kreistagswahl und die Kandidatinnen und Kandidaten zu wählen.
Nach einer kurzen Eröffnungsrede des Kreisvorsitzenden Roy Rietentidt, in der er einen Ausblick auf wesentliche Programmpunkte des Kreistagswahlprogramms gab, begründete er, warum der Kreisverband zu dieser Landratswahl einen eigenen Kandidaten präsentiert.
„Wer bei dieser Wahl wirklich eine soziale Politik zum Wohle der Menschen will, der hat nun auch die Möglichkeit diese zu wählen. Nicht alles, was unter dem Banner „sozial“ angeboten wird, hat diesen Namen wirklich verdient. Das wissen wir und deshalb steht nun mit unserem Kandidaten eine Alternative zur Wahl.“
Der amtierende Fraktionsvorsitzende im Kreistag und stellv. Landesvorsitzende Björn Griese erklärte seine Bereitschaft, als Landratskandidat anzutreten. Griese (35) ist Politikwissenschaftler, er ist verheiratet, hat zwei Kinder und kommt aus Warin. Seit etlichen Jahren ist er in mehreren Politikebenen zu Hause. Mehrere Jahre war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einer Bundestagabgeordneten beschäftigt. Gegenwärtig erarbeitet er heute politische Konzepte und Ideen für die LINKE auf Landesebene.
In seiner Rede wies Griese darauf hin, dass er zwar kein Mann lauter, dafür aber klarer Worte sei,  sowie jemand, der seinen Worten auch Taten folgen lasse. Im Kreistag war es DIE LINKE, die als erste einen Antrag auf Mindestlohn eingebracht hat; sie fordert 10 € für Aufträge, die der Kreis vergibt. Die SPD folgte kurz vor der Bundestagswahl halbherzig mit 8,50 € – danach jedoch kassierte die jetzige Sozialministerin diesen Beschluss, ohne vorher Bedenken zu äußern.
Griese betonte: „Das mag Politik sein, aber es ist weder sozial noch gerecht und schon gar nicht mein Stil, so mit Menschen umzugehen. Ich will als Landrat verlässlich und sozial sein. Klar bedarf es dazu auch einer besseren Finanzausstattung durch das Land, aber es braucht auch Ausgabendisziplin. Ich frage deshalb, ob es tatsächlich einer Investition von mehr als 7 Millionen Euro bedarf, um einen neuen Verwaltungssitz in Wismar zu bauen. Wir glauben es gibt auch Alternativen – die Erhöhung der Kreisumlage ist es nicht. Wir werden uns als LINKE um den sozialen Bereich kümmern. Zwangsumzüge bei Hartz IV darf es nicht geben. Die Richtlinie des Kreises muss auf den Prüfstand.”
Auch die Idee des Sozialpasses werde er als Landrat weiter verfolgen. Griese wurde im anschließenden Wahlgang mit mehr als 90 % der Stimmen gewählt.
In den darauf folgenden Wahlgängen wurden für alle Bereiche der Kreistagswahl die Listen mit jeweils 12 Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt. Herausgekommen ist eine gute Mischung unterschiedlicher Altersgruppen, Berufe und politischer Prägungen, Menschen, die in ihrer Region fest verwurzelt sind und für eine soziale Politik stehen.
Mit diesen Listen, ist eine der wichtigsten Forderungen unseres Landratskandidaten an die Partei bereits erfüllt. Griese wünschte sich in seiner Rede „ein engagiertes und starkes Team, dass mit dem Kreistagswahlkampf seinen Wahlkampf unterstützt, denn…

Gemeinsam packen wir’s!

So lautet das Motto dieses Wahlkampfes.