Kerstin Kassner zu Besuch beim ambulanten Kinderhospizdienst Leuchtturm in Greifswald
Heute besuchte Kerstin Kassner die Büroräume des ambulanten Kinderhospizdienstes Leuchtturm in Greifswald. Die Vorsitzende des Fördervereins Frau Abramowski sowie weitere Mitarbeiter begrüßten die Abgeordnete und stellten ihre Arbeit vor. Frau Abramowski und ihre Kolleginnen und Kollegen schilderten die Aufgaben und Funktionsweise des Kinderhospizdienstes.
Interessiert hörte Frau Kassner den Ausführungen zu und erkundigte sich nach den Motivationen der Ehrenamtler für diese große Verantwortung und aufopferungsvolle Arbeit. Aus den Beiträgen ergab sich ein angeregtes Gespräch, in dessen Verlauf die Mandatsträgerin größte Anerkennung und ausdrücklichen Dank für das bewundernswerte Maß an Engagement der Vereinsmitglieder in ihrer ehrenamtlichen Arbeit äußerte und finanzielle Unterstützung in Form einer Spende durch den Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE versprach.
Frau Abramowski schilderte die Schwierigkeiten und Herausforderungen im Aufbau der Arbeit des ambulanten Kinderhospizdienstes in Greifswald und wie diese bisher bereits überwunden wurden. Dabei kam auch die oft sehr schwierige finanzielle Situation der Eltern zur Sprache, deren Kinder schwer erkrankt sind und die daraufhin ihre Arbeit aufgeben mussten. Mit Bestürzung erfuhr Frau Kassner, dass die Eltern in dieser Situation teilweise schwere Auseinandersetzungen mit den Behörden um ihnen zustehende Leistungen führen müssen.
Bedenklich ist überdies, dass die unerlässliche Arbeit der Kinderhospizdienste nach wie vor über Spenden finanziert werden muss. Eine sicherere finanzielle Grundlage wäre für die so wichtige Arbeit dieser ehrenamtlichen Organisationen überaus wünschenswert.
Nachdem Frau Abramowski Kerstin Kassner durch die Büroräume des Dienstes geführt hatte, sicherte die Abgeordnete zu den Kontakt zu halten und im Parlament auch fraktionsübergreifend nach Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeit der Kinderhospizdienste zu suchen.
Von diesem besonderen Termin im Wahlkreis blieben Hochachtung und Respekt vor außergewöhnlich engagierten Menschen, die im Ehrenamt eine Arbeit leisten, die unverzichtbar ist und mehr Unterstützung und Anerkennung verdient.
