Interessante Gespräche bei Demokratischen Frauenbund in Altentreptow
Der Landtagsabgeordnete Peter Ritter (DIE LINKE) war am Montag Gast einer Gesprächsrunde beim Demokratischen Frauenbund in Altentreptow. Ritter, der auch Schirmherr der Altentreptower Tafel ist, informierte über aktuelle Fragen der Landespolitik und stellte die von der Partei DIE LINKE gestartete Volksinitiative für einen gesetzlich fixierten Mindestlohn in Höhe von 10 Euro vor.
„Angesichts des Scheiterns einer Initiative für einen Mindestlohn anderer Bundesländer am vergangenen Freitag im Bundesrat, gewinnt diese Volksinitiative erneut an Bedeutung. Mecklenburg-Vorpommern hat diese Initiative zwar unterstützt, aber vor allem CDU-geführte Landesregierungen haben sich verweigert. Daher wird die LINKE auch beim Politischen Aschermittwoch der CDU in der kommenden Woche in Demmin für die Forderung nach einem MIndestlohn demonstrieren.“, so Peter Ritter. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gesprächsrunde unterstützen mit ihrer Unterschrift die Volksinitiative, die im Landtag behandelt werden muss, wenn sie von mindestens 15.000 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet ist. Erneut wurde in der Diskuission die im Land fehlende Arbeitsmarktpolitik beklagt. Das sich die Landesregierung weigert, Projekte für den so genannten 2.Arbeitsmarkt zu finanzieren, stößt auf Unverständnis. „Vereine und Verbände, wie der Demokratische Frauenbund, sind nach dem auslaufen vieler arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen nur noch schwer in der Lage ihre für die Allgemeinheit wichtigen Angebote aufrecht zu erhalten. Allein nur mit ehrenamtlichen Engagement ist diese Arbeit nicht zu leisten. Ein Umdenken und eine Rückkehr zu einer aktiven Arbeitsmarkpolitik ist hier zwingend notwendig.“, so Ritter abschließend.
