LINKE nominiert Direktkandidaten in den Wahlkreisen 13 und 14 für Landtagswahl 2016

Auf Wahlkreisversammlungen in Loitz und Stavenhagen hat die Partei DIE LINKE die Direktkandidaten für die Landtagswahl in den Wahlkreisen 13 und 14 nominiert. Für den Wahlkreis 13 wurde Jeannine Rösler gewählt, für den Wahlkreis 14 Peter Ritter. Beide erhielten 100% Zustimmung. Mit der Tutowerin Jeannine Rösler und dem seit 1981 in der Reuterstadt wohnenden Peter Ritter schickt die LINKE zwei in der Region fest verwurzelte und erfahrene Kommunal- und Landespolitiker ins Rennen.

Auf Wahlkreisversammlungen in Loitz und Stavenhagen hat die Partei DIE LINKE die Direktkandidaten für die Landtagswahl in den  Wahlkreisen 13 und 14  nominiert. Für den Wahlkreis 13 wurde Jeannine Rösler gewählt, für den Wahlkreis 14 Peter Ritter. Beide erhielten 100% Zustimmung. Mit der Tutowerin Jeannine Rösler und dem seit 1981 in der Reuterstadt wohnenden Peter Ritter schickt die LINKE zwei in der Region fest verwurzelte und erfahrene Kommunal- und Landespolitiker ins Rennen, um ein Direktmandat.
Rösler und Ritter waren zusammen im Demminer Kreistag aktiv und sitzen heute für DIE LINKE in den Kreistagen der Landkreise Vorpommern-Greifswald bzw. Mecklenburgische Seenplatte. Rösler ist zudem Abgeordnete in der Tutower Gemeindevertretung. „Diese jahrelange kommunalpolitische Verankerung und unsere vielfältige Mitwirkung in Vereinen und Verbänden vor Ort ist für uns unverzichtbare Grundlage für die Entscheidungsfindung in Schwerin. Politik und Politiker für den Alltag, nicht nur für Wahltage, so lautet unser Credo.“, so Rösler und Ritter.
Auf Grund ihrer gesammelten Erfahrungen haben Rösler und Ritter in der Linksfraktion im Landtag die Idee eines „Vorpommern-Fonds“ entwickelt. Aus ihrer Sicht, wäre auf Grund der unterschiedlichen Entwicklung beider Landesteile und der umfänglichen Nachholebedarfe im Osten des Landes ein solcher Fonds ein wichtiges landespolitisches Signal. Im Rahmen der aktuellen Haushaltsberatungen hat Jeannine Rösler als finanz- und kommunalpolitische Sprecherin der Linksfraktion deshalb für die Fraktion den Antrag „Regionalbudget für Strukturentwicklung“ eingebracht. Trotz vielfältiger und parteiübergreifender Sympathie für einen solchen Strukturfonds haben SPD und CDU diese Antrag abgelehnt.
Keine Zustimmung erteilten Koalitionäre auch dem Antrag Röslers, für das Projekt „Kulturkonsum“ in Loitz 15.000 Euro in den Landeshaushalt einzustellen. Für Jeannine Rösler und Peter Ritter ist es daher auch künftig wichtigstes Anliegen einen weiteren Kahlschlag in der Region zu verhindern. „Die jüngsten Reformen der SPD/CDU-Koalition, wie etwa die Gerichtsstrukturreform oder die Polizeireform haben den Einwohnerinnen und Einwohnern hier keinerlei Vorteile gebracht. Deshalb muss sich Landespolitik wieder den Menschen zuwenden und nicht länger selbstherrlich über ihre Köpfe hinweg agieren. Die Große Koalition in Schwerin bedeutet Stillstand und muss deshalb abgewählt werden!“, so Rösler und Ritter.
Neben der der LINKEN klar zugeschriebenen Kernkompetenz „soziale Gerechtigkeit“ ist es für Peter Ritter auch wichtig, den Wählerinnen und Wählern neue Angebote zu unterbreiten. Als innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion hat Ritter wesentlich am Konzept „Persönliche und öffentliche Sicherheit in Mecklenburg-Vorpommern“ mitgearbeitet. DIE LINKE spricht sich darin u.a. gegen eine weitere Verringerung der Personalstärke bei der Landespolizei aus. Zu den neuen Themen die Ritter für die Linksfraktion bearbeitet , gehört auch das Thema „Netzpolitik“. Für DIE LINKE gehört dazu jedoch nicht nur der von der Koalition stiefmütterlich behandelte, jedoch zwingend notwendige Breitbandausbau in der Fläche. Für DIE LINKE ist Netzpolitik Gesellschaftspolitik, es geht um die Ausgestaltung der Digitalen Demokratie ebenso wie die Gewährleistung des Zugangs zur Digitalen Welt als soziokulturelles Existenzminimum.
Für beide Linkspolitiker ist das Ringen um mehr Demokratie und Toleranz, die Auseinandersetzung mit rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Gedankengut eine der aktuellsten Herausforderungen. „Angesichts der hohen Anzahl von Flüchtlingen , die bei uns Zuflucht und Unterstützung suchen, ist es wichtig, die Sorgen und Ängste der Einwohnerinnen und Einwohner auch in unserer Region ernst zu nehmen und aufzugreifen. Integration von Flüchtlingen ist keine Einbahnstraße und darf deshalb nicht zum Standardabbau bei der einheimischen Bevölkerung führen. Nur so kann es gelingen, dass die Armen in dieser Gesellschaft nicht gegen Ärmsten ausgespielt werden und Demagogen auf der Straße und in den Parlamenten die Oberhand gewinnen.“, so Rösler und Ritter.
Jeannine Rösler und Peter Ritter gehören seit vielen Jahren zu den prägenden Gesichtern der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern. Jeannine Rösler ist auf dem jüngsten Landesparteitag erneut zur stellvertretenden Landesvorsitzenden der Partei gewählt wurden. Zudem ist sie viele Jahre Landesvorsitzende des „Kommunalpolitischen Forums“. Peter Ritter gehört seit 1994 dem Landtag an, ist somit dienstältester Landtagsabgeordneter der LINKEN und war als Landesvorsitzender seiner Partei während der rot/roten Regierung in Mecklenburg-Vorpommern Verhandlungsführer seiner Partei im Koalitionsausschuss. „Wir freuen uns, dass wir das Vertrauen unserer Partei erhalten haben und werden nun in einen gemeinsamen, engagierten Wahlkampf um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler kämpfen. Für die Region. Aus Liebe zu M-V.“, so Rösler und Ritter abschließend.

Zum Landtagswahlkreis 13 gehören die Städte Dargun und Demmin und die Ämter Demmin-Land, Jarmen-Tutow und Peenetal/Loitz
Zum Landtagswahlkreis 14 gehören die Ämter Malchin am Kummerower See, Stavenhagen und Treptower Tollensewinkel