
Landesregierung schert sich nicht um Kinderarmut in M-V
Zur Erklärung des „Netzwerkes gegen Kinderarmut in M-V“, die auf der Kinder- und Jugendarmutskonferenz von allen Teilnehmern so bestätigt wurde, erklärt die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion in Landtag, Jacqueline Bernhardt:
„Jedes 4. Kind in M-V lebt in Armut. Im Koalitionsvertrag der neuen, alten Landesregierung kommt jedoch das Wort ‚Kinderarmut‘ nicht einmal vor. Welche Ignoranz! Und genauso wenig schert sie sich darum, wie die damit einhergehenden Probleme gelöst werden können. Sozialberichterstattung? Fehlanzeige – auch dazu kein Wort im Koalitionsvertrag.
Es ist ein Armutszeugnis für die neue, alte Landesregierung, dass sie nicht gewillt ist, für Erzieherinnen und Erzieher, Jugend- und Schulsozialarbeiter sichere und langfristige Arbeitsverhältnisse zu schaffen. Dabei sind es gerade diese Beschäftigten, die wertvolle Arbeit leisten und für die Kinder da sind, die besondere Hilfe und Unterstützung brauchen.
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Untätigkeit der Landesregierung ist es richtig und wichtig, dass sich Vereine und Verbände, Gewerkschaften sowie Politikerinnen und Politiker zusammentun, um gemeinsam auf diese Probleme aufmerksam zu machen und Lösungen einzufordern. Für die Kinder und Jugendlichen!“
Erklärung Konferenz Kinderarmut
