
Rostocker LINKE steht an der Seite der Flüchtlinge
Der Kreisparteitag der Rostocker LINKEN stand am Samstag ganz im Zeichen des 8. Mai. In der einstimmig von den Delegierten verabschiedeten Erklärung zum Tag der Befreiung wurde die Rolle der Roten Armee bei der Befreiung Rostocks hervorgehoben: „Wir werden stets die Erinnerung daran wachhalten, dass den Völkern der Sowjetunion durch deutsches Weltmachtstreben der höchste Blutzoll auferlegt worden ist.“ Deshalb fordert DIE LINKE. Rostock, dass der 8. Mai in ganz Deutschland gesetzlicher Feier- und Gedenktag wird.
Mit der gleichen Konsequenz will sich die LINKE all jenen in den Weg stellen, die aus der Geschichte nichts gelernt haben, wird in der Erklärung betont. Vor dem Hintergrund rechter Gewalt gegen Flüchtlinge appellierte der Parteitag an die Bevölkerung: „Wacht endlich auf! Es gibt keinen einzigen Grund, Angst vor Flüchtlingen zu haben. Im Gegenteil: Diese Menschen brauchen unseren Schutz gegen Intoleranz und Dummheit.“ Deutsche und Flüchtlinge sollten sich nicht gegeneinander ausspielen lassen: Die Ansprechpartner für sozialen Protest seien die Großen Koalitionen in Schwerin und Berlin, nicht aber die Flüchtlingsunterkünfte, mahnten die Delegierten.
DIE LINKE fordert von allen demokratischen Parteien, sich unmissverständlich von rechtsextremen Umtrieben, dazu zählen auch AfD und PEGIDA, zu distanzieren: „Wer mit Rassisten redet, bereitet ihrer Ideologie den Weg.“ Der Kreisparteitag forderte die Landesregierung auf, endlich mit der gebotenen Härte gegen Neofaschismus vorzugehen und linken Protest nicht länger zu kriminalisieren.
