Gysi unterstützt Schweriner Theater

Bei seinem Besuch in Schwerin führte Dr. Gregor Gysi, Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, auch Gespräche im Mecklenburgischen Staatstheater. Dort wurde er über die komplizierte finanzielle Situation Theaters informiert. Seit 1996 sind die Zuschüsse des Landes für das Theater konstant und die Stadt aufgrund ihrer finanziellen Situation kaum in der Lage für einen entsprechenden Ausgleich zu sorgen. 
Der Intendant hatte im Gespräch auf die fatalen Folgen der Pläne der Landesregierung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Staatstheaters und für den Kulturstandort Schwerin hingewiesen. Zum Abschluss der Diskussion versprach Gregor Gysi sich an den Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Herrn Erwin Sellering, zu wenden. 
In seinem Schreiben an den Ministerpräsidenten zeigte sich Gregor Gysi verständnisvoll für die finanzielle Situation der Landeshauptstadt und des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Trotzdem stellte er fest: „.. das Staatstheater Schwerin bekommt seit Jahren den gleichen Betrag, obwohl die Preise ständig steigen. Nicht einmal ein Inflationsausgleich konnte geleistet werden. 
Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie einen Weg fänden, den zusätzliche­­­­­n Be­trag von 3 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen und künftig die Inflationsrate auszugleichen.“