Weltfriedenstag: Für eine friedliche, demokratische Welt ohne Waffen

Der Weltfriedenstag mahnt auch 76 Jahre nach der Entfesselung des Zweiten Weltkrieges, dass Kriege Zerstörung, Leid, Tod und Vertreibung über die Menschen bringen. Kriege müssen als Mittel der Politik endlich so umfassend geächtet werden, damit sie tatsächlich der Vergangenheit angehören. Es muss Schluss sein mit dem Export jeglicher Art von Kriegsgerät. Wer Waffen verkauft ist mitverantwortlich für Krieg und Gewalt. Abrüstung und das Verbot von Rüstungsexporten weltweit sind das Gebot der Stunde. Nicht Waffen oder die Abschottung der nationalen Grenzen helfen den Menschen in den Kriegs- und Krisengebieten der Welt. Deutschland muss stattdessen seine humanitären Hilfeleistungen spürbar erhöhen. Dazu gehört auch die Schaffung eines sicheren und legalen Zugangs für Flüchtlinge nach Europa. 

Millionen Menschen sind auch heute weltweit auf der Flucht vor Krieg, Terror und Gewalt. Sie suchen auch bei uns Zuflucht und stoßen leider allzu oft auf Hass und sind Übergriffen ausgesetzt. Das dürfen wir nicht zulassen. Alle Demokratinnen und Demokraten sind aufgerufen, alles Erforderliche zu tun, damit der innergesellschaftliche Frieden nicht länger durch rechtsextremes, menschenverachtenden Denken und Handeln gefährdet wird. Die schutzsuchenden Menschen brauchen unsere Hilfe und Unterstützung.