
Hilfe für Flüchtlinge statt Hetze und Rassismus
Am Samstagnachmittag zogen rund 300 Vertreter der vermeintlichen Bürgerinitiative „Wismar gegen Asylmissbrauch“ mit Parolen wie „Wir wollen keine Asylantenheime“ oder „Wismar bleibt deutsch“ als auch „Wir sind das Volk“ durch die Wismarer Innenstadt. Währenddessen veranstaltete das Bündnis „Wismar für alle“ ein buntes Fest auf dem Marktplatz, um gegen jegliche Art von Rassismus zu protestieren. Daran beteiligten sich mehr als 450 Menschen.
Bereits am Vormittag bot Wismar ein Beispiel für seine Willkommenskultur. In der St.-Nikolaikirche gestalteten Wismarer, Asylbewerber und Flüchtlinge eine lange Tafel mit Essensgerichten aus aller Welt. Der Kreisverband der LINKEN warb am Samstag ab 13 Uhr mit einem Infostand in Wendorf am Platz des Friedens und später ebenfalls auf dem Markt dafür, dass WISMAR FÜR ALLE Realität wird.







