Absichten zu Neustart des Landesheimatverbandes werden begrüßt
Der stellv. Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern, Torsten Koplin, erklärt: DIE LINKE begrüßt, dass die gestrige außerordentliche Mitgliederversammlung des Landesheimatverbandes Mecklenburg-Vorpommern zu dem Ergebnis führte, nach Wegen des Neustarts zu suchen.
„Es ist ein positives Signal, dass sich der Landesheimatverband MV trotz schwieriger Lage nicht selbst aufgibt. Ein Netzwerk all jener, die sich der Heimat- und Brauchtumspflege verschrieben haben, wird gebraucht.
Hierfür muss es auch eine Dachorganisation geben.“ erklärte der stellvertretende Landesvorsitzende der LINKEN, Torsten Koplin, der an der Veranstaltung teilgenommen hatte.
Der Landesheimatverband MV hatte nach Beanstandungen der Wirtschafts- und Geschäftsführung durch den Landesrechnungshof und einem sich anschließenden Rückzahlungsbescheid von Fördermitteln durch das
Bildungsministerium im vergangenen Mai Insolvenz angemeldet. Aus dieser Situation heraus wolle man sich nun neu aufstellen. Eine Arbeitsgruppe wird in den nächsten Wochen nach den hierfür erforderlichen rechtlichen und organisatorischen Schritten suchen. Geplant ist Mitte März auch ein Gespräch mit dem Ministerpräsidenten.
„Ein Landesheimatverband ist für den Erhalt und die Förderung der naturgegebenen sowie der kulturellen und sozialen Grundlagen auf dem Gebiet der Heimatpflege, der Natur und Umwelt sowie der Denkmalpflege unverzichtbar. Die hier zu leistende Arbeit ist bedeutsam für die
mecklenburgisch-vorpommersche Identität. Nicht zuletzt ist das Wirken eines Landeheimatverbandes wichtig für die Stärkung der Demokratie. Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass dort wo Engagement mit humanistischen und demokratischen Inhalten und Zielen zum Erliegen kommt,
Rechtsextremisten die unbesetzten sozialen Räume füllen.“ erklärte Koplin.
