Forderung nach Rundem Tisch zur Zukunft der medizinischen Versorgung im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Pressemitteilung von Torsten Koplin, Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Landtag M-V und im Kreistag Mecklenburgische Seenplatte: „Die Kreistagsfraktion DIE LINKE begrüßt Überlegungen der CDU Fraktion zur Zukunft der medizinischen Versorgung im Landkreis. Da es sich hierbei um eine gesellschaftliche Herausforderung handelt, ist es zu kurz gesprungen, wenn sich lediglich, wie dem Vernehmen nach vorgesehen, CDU Fraktion und Kreisverwaltung an einen Tisch setzen.

„Die Kreistagsfraktion der LINKEN Mecklenburgische Seenplatte begrüßt Überlegungen der CDU Fraktion zur Zukunft der medizinischen Versorgung im Landkreis.“, erklärte der Kreistagsabgeordnete Torsten Koplin.
„Da es sich hierbei um eine gesellschaftliche Herausforderung handelt, ist es zu kurz gesprungen, wenn sich lediglich, wie dem Vernehmen nach vorgesehen, CDU Fraktion und Kreisverwaltung an einen Tisch setzen.
Die LINKE Kreistagsfraktion schlägt hierzu einen „Runden Tisch medizinische Versorgung 2025″ vor, bestehend aus den Leistungserbringer, den Krankenkassen, Vertretern der Krankenhäuser und der demokratischen Parteien des Kreistages. „Ziel und Aufgabe sollte es hierbei sein, Ideen und Möglichkeiten zu erörtern, um die langfristige medizinische Versorgung der Bevölkerung in unserem Landkreis zu sichern.
Es aber nur bei monetären Anreizen für zukünftige Hausärzte, wie es die CDU vorschlägt, zu belassen genügt nicht.“, sagte Torsten Koplin. Aus Sicht der Kreistagsfraktion der LINKEN sollte es in dem zu bildenden Gremium auch darum gehen, wie Patientinnen und Patienten im ländlichen Raum zu ihrem Facharzt kommen. Denkbar wäre hier ein Modellprojekt für einen Shuttle – Dienst. in einem gemeinsam zu tragenden Vorhaben von Landkreis, Kassen und Leistungserbringern würden demnach die Behandlungszeiten der Patientinnen und Patienten koordiniert und ein Hol- und Bringedienst eingerichtet, der sowohl die medizinische Versorgung ermöglicht als auch Mobilitätshindernisse ausräumt. Einen solchen Dienst gibt es derzeit im Land nicht. Insofern ist auch Unterstützung von Landesseite denkbar.“, erklärte Koplin abschließend.