Petra Pau in Stralsund bei Kerstin Kassner zu Besuch

Im Rahmen ihres Besuches gab Petra Pau während zweier Lesungen, im Frauentreff Sundine und beim ASB in Knieper West, unterhaltsame Einblicke in ihr neues Buch „Gottlose Type“ und damit aber auch gleichzeitig in ihre Arbeit im Deutschen Bundestag.
In nunmehr 16 Jahren Mitgliedschaft im Parlament hat Petra Pau viel erlebt, über das sie hier in Anekdoten erzählte. Mal heitere, wenn sie auf dem Weg zu einem Fototermin beinah im Gefängnis landet oder die verbannte Clara Zetkin in den Reichstag holt. Mal ernste, wenn sie das Inkrafttreten von „Hartz IV“ oder ihre Gefühle bei einem Besuch in der Kölner Keupstraße nach dem NSU-Desaster schilderte.
Petra Pau war ebenfalls zu Gast bei der alljährlichen Thälmann-Ehrung an der Sundpromenade. In ihrer Rede rief sie dabei die lebendige Erinnerung der Zuhörer an den „Buchenwaldschwur“ vor 70 Jahren wach. „Die Geschichte wiederholt sich und so ist es leider traurige Realität: die Täter des National- sozialistischer Untergrund“ (NSU) sind immer noch unerkannt und straffrei unter uns!“ mahnte Petra Pau. Mit den besten Wünschen für einen erfolgreichen OB-Wahlkampf verabschiedete sich Petra von Kerstin Kassner.

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