Engagement des Turnvereins sorgt für Anerkennung
Bei ihrem zweiten Besuchsziel in Ueckermünde kam die Bundesvorsitzende der LINKEN, Gesine Lötzsch, am Montag mehrfach ins Staunen. Der Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Gerd Walther hatte sie ganz bewusst, wie er später sagte, eingeladen den Ueckermünder Turnverein von 1861 zu besuchen.
Dessen Vorsitzender Rudi Roloff präsentierte, unterstützt von 5 Übungsleitern, einen beeindruckenden Überblick über die Geschichte des Vereins, der in wenigen Wochen sein 150jähriges Bestehen feiern wird. Roloff machte deutlich, dass die Ansätze, die einst Turnvater Friedrich –Ludwig Jahn motivierten, bis in die Gegenwart im Verein mit Leben erfüllt werden.
Beeindruckt war Gesine Lötzsch von der Breitenwirkung, die vom 1200 Mitglieder zählenden Verein in der Region ausgeht. Denn es gibt quasi keine Bevölkerungsgruppe, vom Vorschulkind bis zum Senioren, bei dem der Turnverein keine Rolle spielt. Insbesondere die Fähigkeit sich immer wieder neuen Trends und wissenschaftlichen Erkenntnissen mit speziellen Angeboten zu stellen, nötigte ihr Respekt ab. Und Rudi Roloff machte gerade mit Blick auf die jüngste Entwicklung deutlich, dass es in seiner Schaffensperiode, die nun mittlerweile auch schon 62 Jahre andauert, ein Abweichen von der Philosophie des Vereins nicht geben wird.
Dass Rudi Roloff auch weiter seiner Partei, der LINKEN, verpflichtet ist, dass sagte er seiner Bundesvorsitzenden am Ende des Gesprächs zu. „Ich habe meine Fahne nie in den Wind gehängt, das wird auch so bleiben“ betonte Roloff. Und Linken-Kreisvorsitzender Gerd Walther machte deutlich, dass die Bereitschaft Rudi Roloffs als Spitzenkandidat für die Kreistagswahl am 4. September im Wahlbereich zur Verfügung zu stehen, eine Entscheidung sei, die er auch persönlich mit großer Dankbarkeit begleite. „Sich mit 73 Jahren noch einmal solch einer Herausforderung zu stellen, ist alles andere als selbstverständlich“ betonte Walther.
