Unangenehme Drängelei

Klaus Röber, Eckard Karth

Auf Wunsch einer besonderen Person in einer besonderen Situation hat man zugestanden. Man passe auf seinen Arm auf, wenn man den kleinen Finger gab.

Stellungnahme der LAG zum Verhalten von MV im Bundesrat

Am 29.03. wurde im Rostocker Peter-Weiß-Haus eine Auswertung der Bun­destags-wahlen durch den Landesvorstand vorgenommen. Zugleich fand die Fortsetzung der Debatte um das Verhalten unserer Regierungsmitglieder in Bezug auf die Ab­stim­mung des Landes MV zum Rüstungs- und Investitionspaket im Bundesrat statt. In der emotional geführten Auseinandersetzung wurde deutlich, dass ein Groß­teil der Basis den Argumenten für eine Zustimmung nicht folgt aufgrund der damit ver­knüpften Freigabe für eine praktisch unbegrenzte Hochrüstung und Kriegs­vor­bereitung.

Die Mitglieder der LAG Senior*innenpolitik teilen die Einschätzung der Ar­beits­ge­mein­schaft Cuba Si vom 23.3., die vom „historischen Versagen“ spricht.

Für die Mitglieder unserer Landesarbeitsgemeinschaft steht die Erhaltung des Frie­dens an erster Stelle, als die grundlegende Voraussetzung von sozialpolitischen Maß­nahmen und von gesellschaftlichem Fortschritt überhaupt. Was nützen uns die kleinen Zugeständnisse in der Sozialpolitik und der Bildung, wenn die Gefahr des Krieges und der damit verbundenen Zerstörungen von Material, Leib und Leben immer drohender über uns schwebt. Die Rüstungsprofiteure, die da glauben, auch diesmal ungeschoren davonzukommen und „Badekuren“ zu erleben, kann man nicht über­zeu­gen. Man kann sie nur entmachten. Im gemeinsamen Handeln mit allen Friedenswilligen wollen wir dazu die parlamentarischen sowie au­ßer­par­lamen­ta­ri­schen demokratischen Möglichkeiten nutzen, um die Lebensinteressen Aller zu sich­ern.

Die globalen Herausforderungen verlangen ein weltweites solidarisches, ver­trau­ens­volles Mit­ein­ander, Kooperation statt Konfrontation im Großen wie im Kleinen !

Klaus Röber

LAG-Sprecher