Die gleichen Methoden wie damals
Am vergangenen Wochenende haben Rechtsextremisten den Bürgermeister von Lalendorf, Reinhard Knaack, auf seinem Grundstück bedroht. Dem Bürgermeister von Gnoien, Hans-Georg Schörner, wurde eine Gedenktafel für die Opfer des Faschismus in den Garten geworfen, die vorher an einer Gedenkstätte gestohlen worden war. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der LINKEN, Steffen Bockhahn:
„Es sind die gleichen Methoden wie in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Nazis haben erst eingeschüchtert, dann gedroht. Dem folgten dann die Inhaftierung, Verschleppung, Konzentrationslager und Erschießungen. Die Aggression richtete sich schon damals gegen Andersdenkende, dann folgten rassische Ideologie und Euthanasie. Dieses Vorgehen entlarvt ein weiteres Mal die NPD, deren Funktionäre an der Aktion maßgeblich beteiligt waren. Diese Partei muss endlich verboten werden! Es macht außerdem deutlich, dass wir mehr Unterstützung brauchen für jene, die sich gegen Faschismus stark machen. Der Generalverdacht, den die Bundesregierung durch ihre neuen „Verfassungstreueerklärungen“ erzeugt, hilft da nicht weiter. Er ist kontraproduktiv.“
