Für eine Urwahl des Parteivorsitzes

Mit großer Geschlossenheit hat DIE LINKE auf ihrem Parteitag in Erfurt das neue Programm beschlossen. Nun laufen die Debatten, wie eine ebenso große Zustimmung für den neuen Parteivorstand, der 2012 gewählt werden muss, erzielt werden kann. Der Landesvorstand der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern hat sich in diesem Zusammenhang dafür ausgesprochen, die Vorsitzenden in einer Mitgliederbefragung zu wählen.

„Wir fordern mehr Volksentscheide, wir lassen unser Parteiprogramm durch die Basis bestätigen und nun brauchen wir ein ganz starkes Votum für die Vorsitzenden, wer auch immer sie sind. Das stärkste Votum, das man in einer Partei haben kann, ist das der ganzen Partei. Daher sind wir für die Mitgliederbefragung.

Ausdrücklich hoffen wir, dass die Mitglieder zwischen mehreren Kandidatinnen und Kandidaten eine echte Wahl haben. Im Vorfeld der Abstimmung soll es nach Auffassung des Landesvorstandes Regionalkonferenzen geben. Dort besteht die Möglichkeit für die Parteimitglieder sich ein Bild von den Kandidierenden zu machen und ihnen ihre Fragen zu stellen.“, sagt Steffen Bockhahn, Landesvorsitzender der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern.

Der Landesvorstand schlägt vor, die Wahl im I. Quartal 2012 vorzunehmen. Zudem sprach er sich dafür aus, künftig nur noch eine Person als BundesgeschäftsführerIn zu wählen und auf die Ämter der Parteibildungsbeauftragten zu verzichten.