Keine Inhalte, keine Debatte, von Gleichstellung keine Spur

Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern hat am heutigen Samstag in Güstrow ihre Landesliste zu den Landtagswahlen aufgestellt. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. M-V, Steffen Bockhahn:

Gänzlich ohne inhaltliche Angebote wurde Lorenz Caffier heute von pflichtbewussten christlichen Demokraten zum Spitzenkandidaten gewählt. Nach dieser Wahl war es mit der Demokratie auch schon vorbei. In 9er- bzw. 10er-Blöcken winkten die CDU-VetreterInnen den Listenvorschlag durch. Diskussion nicht erwünscht. Wozu auch? Ein inhaltliches Angebot an die Wählerinnen und Wähler legten sowohl Partei als auch die einzelnen BewerberInnen nicht dar. Ein Wahlprogrammentwurf existiert nicht, man sonnt sich in Umfragewerten und träumt vom Einzug in die Staatskanzlei.
Auf der Landesliste befinden sich nur 4 Frauen auf den ersten 20 Plätzen. Das zeugt nicht von gelebter Gleichstellung wie sie die Christdemokraten immer gern einfordern und vor sich hertragen.

Im Gegensatz dazu wird DIE LINKE die kommenden Monate nutzen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern über ihre inhaltlichen Angebote diskutieren und den vorgelegten Entwurf des Walhprogramms weiter qualifizieren.
Wie es unserem Demokratieverständnis entspricht, werden wir auf dem Parteitag am 09.04. erst über unsere Inhalte beschließen, bevor wir unsere Landesliste – natürlich quotiert – wählen.