Konsequentes Handeln statt schön gefärbte Worte im Wahlkampf
Mit unserer Teilnahme an dieser Demonstration wollen wir deutlich machen, dass wir nicht nur gegen die erneut anstehenden Castor-Transporte sind, sondern einen generellen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie fordern. Der schwarz -gelbe Atomdeal führt nicht nur zu Maximalgewinnen für die Stromkonzerne, sondern bedingt mangels konkreter Ausstiegs- und Endlagerstrategien der Bundesregierung auch weitere Transporte.
DIE LINKE in Mecklenburg-Vorpommern spricht sich deutlich gegen weitere Einlagerungen von Atommüll im Zwischenlager Nord aus. Wir fordern den Innenminister des Landes auf, entsprechende Anträge der EWN Nord nicht zu genehmigen. Das Erstaunen des SPD-Ministerpräsidenten über die Pläne zur Erweiterung der Einlagerung von Atommüll in Mecklenburg-Vorpommern ist nicht glaubwürdig – immerhin liegen die Anträge der EWN seit 2009 beim Innenministerium vor. Sollte Sellering nicht von diesen gewusst haben, stellt sich die Frage, wie ernsthaft sich die SPD-CDU-Koalition mit dieser für das Land nicht unbedeutenden Problematik befasst hat.
DIE LINKE erwartet konsequentes Handeln und nicht nur schön gefärbte Worte im Wahlkampf.
