Mindestlohn ist alternativlos!
Das Bündnis für Arbeit M-V hat bekräftigt, dass schlechte Bezahlung zur Abwanderung junger Fachkräfte führt. Im Durchschnitt lagen die gezahlten Brutto-Löhne in Mecklenburg-Vorpommern 2009 bei nur 79,2 Prozent des Bundesdurchschnitts. Jede(r) fünfte deutsche Arbeitnehmer(in) arbeitet für einen Niedriglohn. In den Niederlanden, Belgien, Irland, Frankreich und Luxemburg liegen die Lohnuntergrenzen zwischen 8,41 Euro und 9,73 Euro. Im Vergleich dazu verdient eine Friseurin in Mecklenburg- Vorpommern stellenweise unter 3 Euro in der Stunde.
Steffen Bockhahn, Landesvorsitzender der LINKEN in M-V, zur Debatte über Niedriglöhne:“Das einzige was gegen den Fachkräftemangel hilft, sind gute Bildung und das Ende von Niedriglöhnen. Gerade Mecklenburg-Vorpommern braucht einen gesetzlichen Mindestlohn und flächendeckende Tarifverträge. Niedriglöhne führen weiter zu Abwanderung und vernichten die Chancen unseres Landes, auf eine positive wirtschaftliche Entwicklung.“
http://www.statistik-mv.de/cms2/STAM_prod/STAM/_downloads/Industrie/V-Loehne-2009.pdf
