Pogromnacht – Erinnerung am Leben erhalten
In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten über 190 Synagogen, jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden verwüstet, die jüdische Bevölkerung gejagt und Zehntausende in Konzentrationslager verschleppt. 91 Menschen jüdischen Glaubens starben in jener Nacht – Das Pogrom der „Reichskristallnacht“ manifestierte die Verfolgung der Juden im gesamten Deutschen Reich.
In Rostock brannte am Morgen des 10. November die Synagoge in der Rostocker Augustenstraße.
Steffen Bockhahn, Landesvorsitzender der LINKEN in M-V, der kürzlich in die Ukraine gereist war, um dort mit Holocaust-Überlebenden zu sprechen:
„Die Verbrechen der Pogromnacht erinnern uns an die Brutalität gegen Menschen anderer Herkunft und anderen Glaubens. Diese Menschenfeindlichkeit rechtsextremer Ideologien darf nie wieder Fuß fassen und ist mit allen demokratischen Mitteln zu bekämpfen. Auch heute noch, versuchen Rechtsextreme ihre fremdenfeindlichen Parolen hinter massenkompatiblen Aussagen zu Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu verstecken. Doch demokratische Parteien und unzählige Initiativen engagieren sich erfolgreich gegen Rechts und decken auf, was einst zur Grundlage brutalster Verbrechen wurde. DIE LINKE wird die Erinnerung am Leben erhalten und sich weiter gegen Rechstextremismus stark machen.“
