Schwarz-Gelb verhindert Existenzgründung und neue Arbeitsplätze

Am kommenden Freitag, den 14. Oktober 2011, endet die Antragsfrist für den Gründungszuschuss. Ab dann ist für bisher Arbeitslose die Unterstützung beim Start in die Selbstständigkeit kein Rechtsanspruch mehr, sondern eine Ermessensleistung. Dazu erklärt Steffen Bockhahn, Landesvorsitzender der LINKEN in M-V:

„Wichtiger als Banken und Großkonzerne sind kleine und mittlere Unternehmen. Ihnen hat der Gründungszuschuss in den letzten Jahren sehr geholfen, sich unabhängig zu machen und Arbeitsplätze zu schaffen. Die Bundesregierung hat diese Mittelstandsförderung jetzt gekippt. Diese Entscheidung beweist, dass Schwarz-Gelb nur behauptet, den Mittelstand zu vertreten. Wir sollten den Mut, selbstständig und eigenverantwortlich tätig zu sein, weiter fördern.“
Der Gründungsberatung Dykert zufolge machten sich allein 2010 rund 170.000 Gründer aus der Arbeitslosigkeit selbständig und schufen rund 80.000 weitere Arbeitsplätze. Bis 2015 sollen durch die Kürzung 5 Milliarden Euro eingespart werden.