8. Mai ist Tag der Befreiung.
Am 8. Mai 1945 war der Zweite Weltkrieg formal beendet. Hitler-Deutschland unterschrieb die bedingungslose Kapitulation. Damit wurden Deutschland und die Welt vom Faschismus befreit. Dieser Tag, der 8. Mai, ist der Tag der Befreiung und Punkt.
Der Landesvorsitzende der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern, Steffen Bockhahn, erklärt:
„Versuche des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Schweriner Landtag, Glawe, diesen Fakt umzuinterpretieren sind hoch gefährlich und frei von Objektivität. Richtig ist, dass nach dem 8. Mai 1945 in der sowjetischen Besatzungszone und später auch in der DDR Verbrechen aus Rache an den Nationalsozialisten oder im Namen des Sozialismus begangen wurden. Richtig ist auch, dass der Staatssozialismus sich selbst als Diktatur, als Diktatur der Arbeiterklasse verstand. Jegliche Gleichsetzung von Hitler-Deutschland und der DDR verbietet sich jedoch. Nie hat die DDR Angriffskriege geplant, geschweige denn durchgeführt. Nie hat es in der DDR eine staatlich verordnete rassische Ideologie verbunden mit industriell geplantem Massenmord an Juden, Sinti und Roma gegeben. Allein diese Fakten machen deutlich, dass man selbst bei einem Vergleich beider Systeme nicht zu einer Gleichsetzung kommen kann. Diese Liste ließe sich lange fortführen.
Ebenso entspricht es nicht den Tatsachen, dass die Sowjetunion allein, Polen oder die Tschechoslowakei am Schicksal vieler Deutscher verantwortlich seien, die ihre Heimat verlassen mussten. Die Umsiedlung der Deutschen wurde bereits auf der Konferenz von Jalta durch die späteren Siegermächte vereinbart. Sie ist letztlich auch eines der tragischen Ergebnisse des von den Deutschen angezettelten Kriegs. Insofern sind die umgesiedelten Deutschen Opfer deutscher Kriegspolitik.
Dies in Frage zu stellen, sollte die CDU unterlassen. Sonst gießt sie Wasser auf die Mühlen antidemokratischer Kräfte.“
