Caffier schürt Vorurteile gegen Geflüchtete statt Integration zu befördern
Der Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, fordert in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel (erschienen am 31.07.2016) als Konsequenz aus den Anschlägen von Würzburg und Ansbach „regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen in Flüchtlingsunterkünften“.
Dazu Phillip Bock, Sprecher für Migrations- und Flüchtlingspolitik im Landesvorstand der Partei DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern: „Lorenz Caffier will mit diesen Parolen offenbar bei der Wählerschaft der AfD und noch weiter rechts punkten. Er ist sich dabei nicht zu schade, Vorurteile gegen Geflüchtete zu schüren. Die Aufgabe eines Innenministers ist es, die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu verteidigen. Caffier tut das Gegenteil. Mit der brennenden Zigarette im Stroh sitzen und dann die Feuerwehr rufen, ist zu wenig für einen Innenminister. Integration und Teilhabe sind die Schlüssel, um Menschen vor einer Radikalisierung zu schützen, nicht Misstrauen, Überwachung und Generalverdacht.“
