
Die Linke MV zieht positive Bilanz nach Programmkonferenz
Die Linke Mecklenburg-Vorpommern hat am Samstag den Auftakt zur Erarbeitung ihres Wahlprogramms für die kommende Landtagswahl gesetzt. Zur Programmkonferenz kamen neben Gästen aus Vereinen, Verbänden, Gewerkschaften sowie weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen auch knapp 80 Mitglieder der Partei zusammen.
Der Landesvorsitzende der Linken MV, Hennis Herbst, zieht eine positive Bilanz der Veranstaltung:
„Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit unserer Mitgliedschaft sowie mit Verbündeten aus Gewerkschaften und Zivilgesellschaft den Blick auf die Landtagswahl richten konnten. Die Beiträge unter anderem des DGB, des Landesmieterbundes und der Landesstudierendenkonferenz haben eine klare Erwartung formuliert: Es braucht weiterhin eine klare soziale und solidarische Kraft in Mecklenburg-Vorpommern.
Statt – wie derzeit auf Bundesebene – den Sozialstaat auszuhöhlen und Menschen gegeneinander auszuspielen, braucht es einen sicheren Sozialstaat, gerechte Löhne und bezahlbare Mieten. So schaffen wir Perspektiven insbesondere für junge Menschen, die zurecht fragen, was die Zukunft für sie bereithält. Soziale Gerechtigkeit als verbindendes Thema muss in den Mittelpunk der Debatte rücken und mit unserem Wahlprogramm werden wir dafür Sorge tragen. Der heutige Auftakt und die deutlichen Erwartungen unserer zivilgesellschaftlichen Partner*innen bestärken uns darin.“
In seiner Rede zu Beginn der Programmkonferenz nahm der Landesvorsitzende auch Bezug auf die AfD, die zeitgleich ihre Landesliste aufstellte:
„Es ist mir egal, ob der Spitzenkandidat der AfD Kramer, Schult oder Holm heißt. Alle drei verbindet eine rechtsextreme Ideologie, die den Menschen in unserem Land nichts anzubieten hat. Sie spaltet, hetzt und macht Politik auf dem Rücken der Schwächsten der Gesellschaft. Dem stellen wir uns als Linke mit aller Deutlichkeit entgegen.“
Die Ergebnisse der Programmkonferenz fließen nun in den weiteren Erarbeitungsprozess des Wahlprogramms ein, der in den kommenden Monaten gemeinsam mit Mitgliedern und gesellschaftlichen Akteur*innen fortgesetzt wird.
