
Gegen Fachkräftemangel – nicht gegen Beschäftigte!
Der MV-Arbeitgeberpräsident, Lars Schwarz, äußert absolut berechtigte Sorgen um fehlende Arbeitskräfte. Als LINKE aber sagen wir ihm, dass seine Lösungsvorschläge doch mehr nach 19. Jahrhundert klingen als nach Lösungen für das Jahr 2023. Arbeitszeitflexibilisierung und Verlängerung der Lebensarbeitszeit – das vergrößert die Gewinne für die Unternehmen – einzig und allein zulasten der Beschäftigten.
Wirkliche Lösungen, auch im Sinne der Arbeitnehmer:innen, wären etwa die deutliche Verbesserung von Weiterbildungsmöglichkeiten, die Qualifikation von sogenannten „arbeitmarktfernen“ Menschen und insgesamt deutlich ausgebaute integrative Maßnahmen in den Arbeitsmarkt durch die Unternehmen.
