LAG AKL erklärt Solidarität mit AktivistInnen der Friedensmission „Willkommen in Palästina“
Die Landesarbeitsgemeinschaft Antikapitalistische Linke in Mecklenburg-Vorpommern solidarisiert sich mit den AktivistInnen der gewaltfreien Friedensmission >>Willkommen in Palästina<<, die von der israelischen Polizei verhaftet und ins Gefängnis geworfen wurden. "Wir fordern die sofortige Freilassung aller Inhaftierten und protestieren gegen den Willkürakt, ebenso gegen die verweigerten Einreisen und sofortigen Abschiebungen. Wir sehen in den Ereignissen eine Verbindung zu dem Vorgehen gegen die Gaza-Flotille. Mit aller Macht soll Solidarität mit den PalästinenserInnen verhindert werden und Kritik an der Politik der Regierung und der herschenden Klasse Israels mundtot gemacht werden.
Unsere Gedanken sind in diesen Stunden auch bei Dr. Hikmat Al-Sabty, einem Genossen unseres Landesverbandes, der an der Mission teilnahm, zwischenzeitlich ebenfalls inhaftiert war und sich derzeit auf dem Heimweg aus Israel befindet.
Er hat erklärtermaßen, wie andere AktivistInnen auch, während der Mission mit Palästinensern wie Israelis gesprochen und von ihnen etwas über ihr Leben, ihre Ziele und Wünsche erfahren wollen. Friedlich miteinander in Kontakt zu treten ist ein elementares Menschenrecht. Deshalb weisen wir eine Verleumndung der Friedensmission entschieden zurück.“
